Argumente

Bereits jetzt rollt viel Verkehr über die Strasse zwischen dem Kreisel Nebikon Süd und Kreisel Ohmstal in Richtung Gettnau. Gemäss den Umfahrungsvarianten West für die Gemeinden Schötz und Alberswil soll diese Strasse ausgebaut und als Umfahrungsstrasse für Schötz und Alberswil dienen. Dies bedeutet insbesondere für das Nebiker Wohnquartier Fröscherenmatte mit über 230 Haushaltungen ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, Lärm- und Feinstaubbelastung.

Die Geodaten (https://map.geo.lu.ch/laerm/strassenlaerm) zeigen für die Feldstrasse (ohne Umfahrung) eine prognostizierte Lautstärke von knapp 70 dBA tagsüber und 61 dBA nachts.

Im Vergleich dazu wird für die Vorstattstrasse eine Lärmemission von über 80 dBA tagsüber und 73 dBA nachts prognostiziert. Somit müsste bei der Realisierung einer Umfahrung in der Fröscherenmatte grob geschätzt mit einer Erhöhung von mehr als 10 dBA gerechnet werden. Dies bedeutet: Die Strasse wird mehr als doppelt so laut!

Aber auch die gesamte Gemeinde Nebikon wird unter mehr Verkehrsbelastung leiden. Bereits jetzt ist die Verbindungsstrasse vom Kreisel Nebikon Süd zum Autobahnanschluss Dagmersellen stark befahren. Zusätzlich zum Verkehr durch Schötz und Alberswil befährt viel Schwerverkehr der hiesigen Transportunternehmen diese Strasse. Durch den Ausbau und dadurch folglich der Erhöhung des Verkehrsaufkommens ist mit noch mehr Stau an den Kreiseln in Nebikon zu rechnen. Ein Überqueren der Strasse zu Stosszeiten wäre für Schülerinnen und Schüler aus dem Wohnquartier praktisch unmöglich und würde zu weiterem Rückstau führen.

Der bereits jetzt bestehende enorme Durchgangsverkehr in Nebikon wird in keiner Weise berücksichtigt.

Der Verkehr muss von allen Gemeinden getragen werden. Schötz und Alberswil sind keine Extremfälle, die eine Sonderbehandlung verdienen.

Weitere Argumente gegen die Westumfahrung Schötz und Alberswil durch Gettnau und Nebikon werden auf der Webseite von https://pro-niederwil.ch/ bereits eindrücklich aufgezeigt.